Solidarische Landwirtschaft · Uttenhofen

Erntefrisch.
Gemeinsam getragen.

Der Bimeshof baut biologisch an – und ihr erntet direkt mit. Kein Supermarkt, keine Transportstrecke, kein Verpackungsmüll.

Mehr entdecken
50+
Gemüsesorten pro Jahr
12
Monate Ernte
0
km Transportweg
100%
Ohne Kunstdünger & Pestizide
Das Konzept

Landwirtschaft,
die alle trägt

Solidarische Landwirtschaft (SoLawi) verbindet Verbraucher direkt mit dem Hof. Die Mitglieder finanzieren gemeinsam die Saison – und teilen dann die Ernte.

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Weniger Risiko für die Bäuerin

Die Betriebskosten werden auf alle Mitglieder verteilt. Katja kann langfristig planen – unabhängig von Ernteschwankungen oder Marktpreisen.

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Frischer als frisch

Ihr erntet selbst, genau dann, wenn das Gemüse reif ist – nicht nach Transportzeiten optimiert. Die Möhre landet direkt aus dem Boden in eure Tasche.

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Echter Kontakt zum Hof

Ihr wisst, wer euer Essen anbaut. Regelmäßige Mitmachtage geben Einblick in die Hofarbeit – freiwillig, aber herzlich willkommen.

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Ökologisch ohne Kompromiss

Biologischer Anbau, kurze Wege, keine Überproduktion – das ist strukturell eingebaut, nicht nachträglich vermarktet.

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Hühner mit einem echten Zuhause

Am Bimeshof leben Hühner und Hähne zusammen in weitläufigen Freigehegen – ein Leben lang, ohne je geschlachtet zu werden. Wenn sie legen, können Mitglieder frische Eier dazukaufen. Im Winter legen sie kaum – und das ist so in Ordnung.

Mitglieder arbeiten gemeinsam im Gewächshaus des Bimeshofs
Mitmachtag im Gewächshaus – Mitglieder packen gemeinsam an

Interesse? Wir freuen uns
über neue Mitglieder.

Die Zahl der Mitgliedschaften ist begrenzt – damit der Hof das leisten kann, was er verspricht.

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Was wächst wann?

Erntekalender Bimeshof

Von Winterpostelein aus dem Gewächshaus bis zu Tomaten, Melonen und Physalis im Herbst – das Angebot deckt das ganze Jahr ab.

Erntefrisch (Freiland / Gewächshaus) Aus dem Lager verfügbar
Mit der Ernte kochen

Rezepte vom Bimeshof

Was tun mit Gurken, Wildkräutern oder Tomaten? Hier sammeln wir Rezepte rund um das, was gerade auf dem Hof wächst. Mehr kommen laufend dazu.

Gurkensalat mit Kapuzinerkresse-Blüten

Sommer · Gewächshaus

Gurkensalat mit Kapuzinerkresse

Schlangengurke in Streifen, Radieschen, Dill – angerichtet mit einem frischen Joghurt-Dressing und bunten Kapuzinerkresse-Blüten.

⏱ 15 Min.👤 2–3 Portionen
Rezept anzeigen ▾
Zutaten: 1 Schlangengurke · eine Handvoll Radieschen · 3 EL Joghurt oder Sauerrahm · 1 EL Weißweinessig · 1 TL Honig · frischer Dill · Salz & Pfeffer · Kapuzinerkresse-Blüten zum Garnieren

Zubereitung: Gurke mit einem Sparschäler in breite Streifen hobeln. Radieschen in dünne Scheiben schneiden. Joghurt mit Essig, Honig, gehacktem Dill, Salz und Pfeffer verrühren. Alles vermengen und mit Kapuzinerkresse-Blüten garnieren. Sofort servieren.
Wildkräutersuppe mit Blüten

Frühling · Wildkräuter

Wildkräutersuppe vom Hof

Brennnessel, Löwenzahn, Giersch, Schnittzwiebel – was auf dem Hof wächst, landet im Topf. Eine der ältesten Küchen Mitteleuropas.

⏱ 30 Min.👤 4 Portionen
Rezept anzeigen ▾
Zutaten: 2–3 Handvoll gemischte Wildkräuter (z. B. Brennnessel, Giersch, Löwenzahn, Schafgarbe, Kamille) · 2 Kartoffeln · 1 Zwiebel · 1 l Gemüsebrühe · etwas Butter oder Öl · Salz & Pfeffer · Löwenzahnblüten und Gänseblümchen zum Garnieren

Zubereitung: Zwiebel und Kartoffeln in der Butter anschwitzen. Mit Brühe aufgießen und 15 Minuten köcheln bis die Kartoffeln weich sind. Gewaschene Kräuter hinzufügen und kurz mitgaren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Wunsch pürieren oder rustikal lassen. Mit Wildblüten garnieren und warm servieren.
Der Hof

Bilder aus Uttenhofen

Der Bimeshof

Katja Herzinger
und der Bimeshof

„Der Natur verpflichtet." — Katja Herzinger, Betreiberin des Bimeshofs

Der Bimeshof in Uttenhofen wird von Katja Herzinger betrieben. Was als persönliche Überzeugung begann, ist heute eine lebendige Gemeinschaft: Mitglieder aus der Region ernten gemeinsam frisches, biologisch angebautes Gemüse.

Das Angebot reicht von Winterkohl und Lagergemüse bis zu sommerlichen Tomaten, Auberginen, Weintrauben und Physalis. Im Gewächshaus wächst das ganze Jahr über etwas. Der Hof arbeitet ohne chemischen Pflanzenschutz und ohne Kunstdünger – nicht weil es ein Zertifikat verlangt, sondern weil es Überzeugung ist.

Zum Hof gehören auch Hühner und Hähne, die in großen Freigehegen ihr Leben verbringen. Kein Tier wird geschlachtet, wenn es weniger Eier legt – sie leben einfach weiter. Die Eier, die anfallen, können Mitglieder saisonal dazukaufen.

Katja Herzinger auf der Wiese des Bimeshofs mit einem Wildblumenstrauß
Häufige Fragen

Was ihr wissen wollt

Was kostet eine Mitgliedschaft?
Ein Ernteanteil kostet derzeit 63 € pro Monat, zwei Ernteanteile 94 € pro Monat. Die Beiträge werden jedes Jahr gemeinsam festgelegt – niemand wird ausgeschlossen, weil er nicht genug bezahlen kann.
Wie komme ich an mein Gemüse?
Jede Woche gibt es einen Ernteplan per E-Mail. Ihr kommt zum Hof und erntet selbst – auf dem Feld, im Gewächshaus oder aus dem Lager. Abholung ist dienstags, freitags und samstags möglich, oder auf Anfrage nach Absprache.
Muss ich auf dem Feld mitarbeiten?
Mitarbeit ist ausdrücklich erwünscht – und Teil des SoLawi-Gedankens. Bei einem Ernteanteil sind es 17 Stunden im Jahr, bei zwei Anteilen 25 Stunden im Jahr. Es gibt keine Pflicht, aber die Mitmachtage sind ein zentraler Teil des Konzepts: ihr lernt den Hof kennen, packt gemeinsam an und versteht, was hinter eurer Ernte steckt.
Was bekomme ich in einer typischen Woche?
Das hängt von der Saison ab. Im Sommer und Herbst gibt es das größte Angebot: Tomaten, Zucchini, Paprika, Auberginen, viele Salate und Kräuter, Bohnen, Kürbis. Im Winter steht robustes Lagergemüse bereit, ergänzt durch frische Gewächshaus-Salate wie Postelein, Asiasalat und Feldsalat.
Gibt es auch Obst?
Im Herbst gibt es Birnen, Weintrauben und gelegentlich Melonen. Der Schwerpunkt liegt auf Gemüse, Salaten und Kräutern.
Gibt es auch Eier?
Ja – wenn die Hühner legen. Die Hühner und Hähne am Bimeshof leben in großen Freigehegen und verbringen ihr ganzes Leben auf dem Hof, ohne je geschlachtet zu werden. Von Frühjahr bis November legen sie regelmäßig; im Winter (etwa Dezember bis Februar) kaum. Wer mag, kann die anfallenden Eier saisonal dazukaufen.
Ist der Hof bio-zertifiziert?
Nein – und das ist eine bewusste Entscheidung. Eine offizielle Bio-Zertifizierung bedeutet erheblichen bürokratischen und finanziellen Aufwand, der die Kosten für alle in die Höhe treiben würde. Gearbeitet wird hier ohne Kunstdünger, ohne Pestizide und im Einklang mit der Natur – nicht weil ein Zertifikat es verlangt, sondern weil Katja es so will. Wer einmal am Hof war, braucht kein Siegel zur Bestätigung.
Kann ich auch zwei Ernteanteile nehmen?
Ja. Wer eine größere Familie versorgt oder einfach mehr Gemüse möchte, kann zwei Ernteanteile nehmen – zum Preis von 94 € pro Monat und 25 Stunden Mitarbeit im Jahr.
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Interesse an
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✓ Danke! Katja meldet sich in Kürze bei euch.

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📍
Adresse

Burgbergweg 3
85276 Pfaffenhofen an der Ilm

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Abholung

Dienstag, Freitag & Samstag – oder auf Anfrage

Nächste offene Mitmachtermine

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